Leistung · Winterdienst

Winterdienst Stuttgart, dokumentiert, planbar, rechtssicher

Räumen, streuen, dokumentieren, nach dem Straßenreinigungsrecht Baden-Württemberg und der Stuttgarter Satzung. Mit Rufbereitschaft und Nachweis für jeden Einsatz.

7–20 Uhr
Räumpflicht werktags
Quelle: Stuttgarter Satzung
01.11.–31.03.
Bereitschaftszeitraum
Quelle: Saisonstandard
3 Nachweise
Zeitstempel · Wetter · Foto
Quelle: pro Einsatz
DWD-Warnstufe 2
Zusatzeinsatz-Trigger
Quelle: ohne Aufpreis
Sechs Bausteine

Was zum Winterdienst-Paket gehört

Schneeräumung

Gehwege, Zufahrten, Hauseingänge, vor der Pflichtzeit geräumt.

Splittstreuung

Umweltverträglich, salzfrei auf Privatwegen, nachhaltig gelagert.

Rufbereitschaft

24/7 zwischen 1. November und 31. März, DWD-basiert disponiert.

Fotoprotokoll

Jede Fahrt mit Zeitstempel, Wetterdaten, Foto im Objektakt.

Verkehrssicherung

Übertragung der Räum- und Streupflicht schriftlich dokumentiert.

Streugutdepot

Streugutbox, monatlich kontrolliert, Nachfüllung inklusive.

Was Winterdienst in Stuttgart bedeuten muss

Winterdienst in Stuttgart ist mehr als Schneeschieben: Er muss die Räum- und Streupflicht rechtssicher erfüllen, dokumentiert im Bestreitensfall vor Gericht standhalten und in einer Stadt mit engen Innenstadtlagen und Halbhöhenstraßen auch logistisch klappen. Das ist unser Standardpaket.
Definition
Räum- und Streupflicht , gesetzliche Pflicht, Verkehrsflächen bei Schnee und Glätte in einem gefahrlosen Zustand zu halten. In Baden-Württemberg geregelt in § 41 StrG BW und den kommunalen Straßenreinigungssatzungen. Auf Anliegergehwege trifft die Pflicht regelmäßig den Eigentümer, der sie durch schriftlichen Vertrag auf einen Dienstleister übertragen kann.
Winterdienstmitarbeiter streut Splitt auf einen Gehweg vor einem Mehrfamilienhaus in Stuttgart-West bei Morgendämmerung
Standardablauf Stuttgart-West: Splitt zwischen 6:30 und 7:00 Uhr, Foto und Zeitstempel im Objektakt.

Die topografischen Besonderheiten Stuttgarts machen den Winterdienst in einer Kessellage anspruchsvoller als in der Ebene. Halbhöhenlagen wie Killesberg, Degerloch oder Sillenbuch friert es früher an als die Talsohlen; Wege in Hanglage verlangen konsequente Streuung statt kurzfristiger Räumung. Wir arbeiten für jedes Objekt mit einer Streukarte, in der Gefahrenstellen, Treppen, Rampen, schattige Passagen, priorisiert markiert sind.

Preisspanne Winterdienst

pro lfd. m · Saison
4,50 € 9,00 €Anlieger-Gehweg
Streufahrt einzeln
35,00 € 75,00 €je Einsatz · pauschal
Rufbereitschaft
25,00 € 80,00 €pro Monat · Objekt

Dokumentation und Verkehrssicherung

Jede Räum- oder Streufahrt bekommt drei Nachweise: Zeitstempel, Wetterlage aus der DWD-Meldung, Foto der geräumten Fläche. Diese drei Elemente sind die Standardgrundlage, mit der Gerichte in Baden-Württemberg die Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht prüfen.

Für Verwaltungen bündeln wir die Dokumentation monatlich zu einem Objektbericht. Auf Wunsch als PDF mit Bildstrecke, im Objektakt digital jederzeit einsehbar. Nach einem Sturzunfall reicht dann ein Blick in den Akt statt tagelange Rekonstruktion aus handschriftlichen Notizen.

Detailaufnahme einer Streugutbox mit Splitt vor einem Wohnhaus in Stuttgart-Feuerbach am Wintermorgen
Streugutbox Feuerbach: Splitt-Nachschub für Anlieger, monatlich kontrolliert.
Saisonablauf

Wie eine Winterdienst-Saison abläuft

Der Winterdienst startet in Stuttgart üblich am 1. November und endet am 31. März. Die Bereitschaft läuft anhand der DWD-Prognose, die Kontrollfahrten decken die Zeiten nach Satzung ab. Nachschichten bei Neuschnee sind Teil der Pauschale.
  1. 01Oktober

    Vorbereitung

    Streugutbox aufstellen, Streustellen festlegen, Notfallnummern verteilen.

  2. 02täglich

    Bereitschaft

    DWD-Prognose abends prüfen, Teams disponieren, Streugut-Vorrat checken.

  3. 03on demand

    Einsatz

    Räumen und streuen vor Pflichtzeit, Foto mit Zeitstempel, Objektakt-Eintrag.

  4. 04monatlich

    Bericht

    Monatlicher Saisonbericht mit Bildstrecke und Wetterdaten an Verwaltung.

Häufige Fragen zum Winterdienst

Die Antworten sind extraktionsfähig für Google Featured Snippets und generative Suchsysteme.

Einsatzgebiet: Stuttgart, Esslingen, Waiblingen, Ludwigsburg, Fellbach.
Ab wann und bis wann muss geräumt werden?
In Stuttgart gilt für Anliegergehwege werktags eine Räum- und Streupflicht üblicherweise zwischen 7 und 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 8 Uhr. Grundlage sind das Straßenreinigungsrecht Baden-Württemberg und die kommunale Straßenreinigungssatzung.
Welche Streumittel dürfen in Stuttgart eingesetzt werden?
Auf privaten Gehwegen in Stuttgart ist Streusalz auf abstumpfende Mittel wie Splitt oder Sand beschränkt; Salz nur an unaufschiebbaren Gefahrenstellen. Wir setzen standardmäßig Splitt ein und dokumentieren die Streuung.
Was passiert, wenn wir keinen Winterdienst haben und jemand stürzt?
Bei einem Sturzunfall wird die Räum- und Streupflicht des Eigentümers geprüft. Ohne Nachweis der Erfüllung, oder ohne dokumentierte Übertragung an einen Dienstleister, haftet der Eigentümer für Personen- und Sachschäden. Die Nachweispflicht liegt bei ihm.
Wie funktioniert die Rufbereitschaft?
Wir starten die Bereitschaft auf Basis der Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes am Vorabend. Bei Schneefall oder Glättebildung rücken die Teams entsprechend der vertraglich vereinbarten Kontrollzeiten aus. Jede Fahrt wird mit Zeitstempel und Foto dokumentiert.
Was kostet Winterdienst in Stuttgart pro Saison?
Marktüblich sind 4,50 bis 9,00 Euro pro laufendem Meter Gehweg für die gesamte Saison, inklusive Rufbereitschaft. Der Preis hängt von der Zugänglichkeit, der Anzahl der Streustellen und der Streumittelwahl ab.
Was passiert bei Extremwetterlagen wie Eisregen oder Blitzeis?
Bei Blitzeis oder plötzlichem Eisregen greift eine erhöhte Kontrolldichte. Wir folgen den DWD-Warnstufen: ab Warnstufe 2 (markantes Wetter) rücken die Teams unabhängig vom regulären Turnus zusätzlich aus. Diese Sondereinsätze sind Bestandteil der Saisonpauschale, nicht Zusatzleistung.
Welche Winterdienstnachweise erhält eine WEG Verwaltung für ein Mehrfamilienhaus monatlich?
Für ein Mehrfamilienhaus kann die Verwaltung monatlich einen gebündelten Objektbericht erhalten. Er enthält die dokumentierten Räumungen und Streuungen mit Bildstrecke, Zeitstempel und Wetterdaten aus der DWD Meldung. Zusätzlich wird jeder Einsatz im digitalen Objektakt erfasst, sodass die Unterlagen nach einem Sturzunfall ohne Rekonstruktion aus handschriftlichen Notizen verfügbar sind.
Wie oft wird die Streugutbox an einem Gewerbeobjekt kontrolliert und aufgefüllt?
Bei einem Gewerbeobjekt wird die Streugutbox monatlich kontrolliert und bei Bedarf nachgefüllt. Vor Saisonbeginn werden die Streustellen festgelegt, die Box aufgestellt und Notfallnummern verteilt. Während der Bereitschaft vom 1. November bis 31. März werden außerdem DWD Prognose, Teameinsatz und Streugutvorrat täglich geprüft.
Wie wird ein Gehweg in Degerlocher Hanglage mit Treppen eingeplant?
Für einen Gehweg in Degerlocher Hanglage werden Gefahrenstellen wie Treppen, Rampen und schattige Passagen in einer objektbezogenen Streukarte priorisiert. Da Halbhöhenlagen früher anfrieren als Talsohlen, ist dort konsequente Streuung vorgesehen. Räumung, Streuung und Kontrolle werden je Einsatz mit Zeitstempel, DWD Wetterlage und Foto im Objektakt dokumentiert.
Wie wird ein Mehrfamilienhaus in Stuttgart West mit Zufahrt und mehreren Hauseingängen vorbereitet?
Bei einem Mehrfamilienhaus in Stuttgart West werden Gehweg, Zufahrt und Hauseingänge als Streustellen vor Saisonbeginn festgelegt. Gefahrenstellen, Treppen, Rampen und schattige Passagen kommen priorisiert in die Streukarte. Im Oktober werden Streugutbox und Notfallnummern vorbereitet; während der Saison folgt für jede Fahrt ein Objektakteintrag mit Foto und Zeitstempel.
Darf ich als Eigentümer die Räum- und Streupflicht schriftlich an einen Dienstleister übertragen?
Ja, der Eigentümer kann die Räum- und Streupflicht durch schriftlichen Vertrag auf einen Dienstleister übertragen. Grundlage der Pflicht sind § 41 StrG BW und die kommunalen Straßenreinigungssatzungen. Die Übertragung sollte dokumentiert sein; für jede ausgeführte Fahrt stehen Zeitstempel, DWD Wetterlage und Foto als Nachweise im Objektakt.
Muss der Winterdienst nach erneutem Schneefall noch einmal kommen?
Ja, bei Neuschnee sind Nachschichten vorgesehen und Teil der Saisonpauschale. Die Bereitschaft richtet sich nach der DWD Prognose, während Kontrollfahrten die Zeiten der Stuttgarter Satzung abdecken. Jede weitere Räumung oder Streuung wird wie ein regulärer Einsatz mit Zeitstempel, Wetterdaten und Foto dokumentiert und im Objektakt erfasst.
Wie wird die Rufbereitschaft im Winterdienst bei plötzlichem Blitzeis organisiert?
Bei plötzlichem Blitzeis wird die Rufbereitschaft kurzfristig aktiviert, da die DWD Warnung meist wenig Vorlauf gibt. Priorisiert werden Gehwege, Hauseingänge und Zufahrten mit hoher Sturzgefahr. Jeder Einsatz wird mit Zeitstempel, Wetterlage und Foto dokumentiert. Die Streukarte legt vorab fest, welche Bereiche zuerst angefahren werden, damit die Reaktionszeit kurz bleibt. Details dazu werden vorab mit Verwaltung oder Eigentümer abgestimmt und im Objektakt oder Vertrag festgehalten.
Welche Vorbereitungen laufen vor Beginn der Winterdienstsaison am 1. November?
Vor Beginn der Winterdienstsaison am 1. November werden Streustellen festgelegt, Streugutboxen aufgefüllt und Notfallnummern an Bewohner oder Verwaltung verteilt. Die Streukarte priorisiert Treppen, Rampen und schattige Passagen. Zusätzlich wird die Rufbereitschaft für die Zeit bis 31. März organisiert, damit ab dem ersten Schneefall sofort reagiert werden kann. Details dazu werden vorab mit Verwaltung oder Eigentümer abgestimmt und im Objektakt oder Vertrag festgehalten.
Wie wird der Winterdienst für ein Studentenwohnheim in Stuttgart Vaihingen mit vielen Fahrradstellplätzen geplant?
Für ein Studentenwohnheim in Stuttgart Vaihingen mit vielen Fahrradstellplätzen bezieht die Streukarte auch die Wege zu den Stellplätzen mit ein, da diese stark frequentiert sind. Gehweg, Zufahrt und Fahrradwege werden vor Saisonbeginn als Streustellen festgelegt. Jeder Einsatz wird mit Zeitstempel, DWD Wetterlage und Foto im digitalen Objektakt dokumentiert. Details dazu werden vorab mit Verwaltung oder Eigentümer abgestimmt und im Objektakt oder Vertrag festgehalten.
Wie wird ein Gewerbehof mit mehreren Mietparteien in Stuttgart Zuffenhausen im Winterdienst betreut?
Bei einem Gewerbehof mit mehreren Mietparteien in Stuttgart Zuffenhausen deckt der Winterdienst die gemeinsam genutzte Zufahrt und den zentralen Müllstandplatz ab, während einzelne Mieteinheiten eigene Bereiche selbst regeln können. Die Streukarte legt die gemeinsamen Flächen fest, Einsätze werden mit Zeitstempel und Foto dokumentiert. Die Rufbereitschaft läuft von November bis März. Details dazu werden vorab mit Verwaltung oder Eigentümer abgestimmt und im Objektakt oder Vertrag festgehalten.

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  • Begehung und Angebot kostenfrei
  • Einsatzgebiet Stuttgart und Umgebung bis 25 km